SAP Berechtigungen Hintergrundverarbeitung - SAP Stuff

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Hintergrundverarbeitung
Berechtigungstools – Vorteile und Grenzen
Native oder analytische Kacheln: Diese Kachel funktionieren ausschließlich in der FIORI Oberfläche und sind an die neue Technologie angepasst. Hier werden z.B. push Meldungen auf der Kachel angezeigt, oder es werden Kennzahlen, Diagramme etc. angezeigt, die dann per Klick direkt weiterverarbeitet werden können. Diese Kacheln haben keinen direkten GUI Zugriff, bzw. können direkt in der GUI Umgebung nicht genutzt werden. Wie bereits oben erwähnt, wird der Zugriff auf diese Kacheln in einem sogenannten Front-End-System über entsprechende Kataloge und Gruppen zur Verfügung gestellt. Die dahinterliegenden konzeptionellen Berechtigungen (wer darf was innerhalb der Funktionalität der Kachel) folgt aber den gleichen Prozessen wie in der „alten Welt“ beim Transaktions Zugriff. Die Kachel im Front-End benötigt hier entsprechende abhängige ausgeprägte Berechtigungen (Stichwort:SU24 Abgleich). Im Back-End-System, dann wiederum – analog der „alten“ Welt – über eine Rolle, die im Profilgenerator aufgebaut und auf Objekt und Feld Ebene gepflegt, bzw. eingestellt wird. Natürlich müssen auch hier dann noch u.a. die Themen wie Update von internen und Third-Party Tools, Integration von Cloud Lösungen, moderne hybride Infrastrukturen, Definition und Betrieb bei laufenden dynamische Veränderungen, usw. berücksichtigt werden.

Wildwuchs bei den in Benutzer-IDs verwendeten Zeichen kann negative Auswirkungen haben. Schieben Sie diesem einen Riegel vor, indem Sie den Zeichenvorrat von vornherein einschränken. Im SAP-System können Sie, abhängig vom Release der Softwarekomponente SAP_BASIS, Benutzer anlegen, deren Namen »alternative« Leerzeichen enthalten können. In Unicode-Systemen existieren verschiedene Leerzeichen, die durch unterschiedliche Hexadezimalwerte abgebildet werden. Das übliche Leerzeichen hat den Hexadezimalwert 20, aber es gibt alternative Leerzeichen (engl. Wide Spaces), die z. B. von doppelter Breite oder überhauptnicht als Zeichenabstand zu erkennen sind. Durch Tastenkombinationen mit der (Alt)-Taste können Sie solche alternativen Leerzeichen bei der Eingabe der Benutzer-ID verwenden. So kann die Tastenkombination (Alt) + 0160 ein Leerzeichen mit unterdrücktem Zeilenumbruch (engl. Non-breaking Space) erzeugen. Auch können Sie einen Benutzer anlegen, dessen ID nur aus alternativen Leerzeichen besteht. Für Benutzer mit solchen IDs werden zwar alle Änderungsbelege geschrieben, die IDs können aber trotzdem zu Verwirrungen führen, wenn sie z. B. nicht als Benutzer-ID erkennbar sind oder es so aussieht, als werde kein Benutzer zum Änderungsbeleg angezeigt. Zusätzlich können bestimmte Sonderzeichen in anderen Anwendungen (z. B. im Transportmanagement) Probleme erzeugen. Daher zeigen wir Ihnen im Folgenden, wie Sie solche Probleme verhindern, indem Sie den Zeichenvorrat einschränken.
Berechtigungen
Dieser Report prüft das Customizing der CRM-Business-Rolle, für die die PFCG-Rolle erstellt werden soll und schreibt alle Bereichsstartseiten und logischen Links in Form von externen Services in eine Textdatei. Diese Textdatei wird lokal im SAP-Ordner unter c:/Benutzer//SAP gespeichert. Auf der Registerkarte Menü der PFCG-Rolle können Sie diese Textdatei über Übernahme von Menüs > Import aus Datei hochladen.

Planen Sie den Report RHAUTUPD_NEW einmal täglich, am besten nach Mitternacht bzw. vor dem ersten Anmelden der Anwender ein. Dieser Hintergrundjob ist für den täglichen Abgleich zuständig. Führen Sie den Report RHAUTUPD_NEW mit der Option Bereinigung durchführen wöchentlich oder monatlich aus. Dadurch werden z. B. Profile samt ihrer Benutzerzuordnung gelöscht, wenn keine passende PFCG-Rolle existiert, oder fehlerhafte Zuordnungen zwischen Benutzern und Rollen bereinigt.

Wenn aber Ihr Identity Management System gerade nicht verfügbar oder der Genehmigungsweg unterbrochen ist, können Sie mit "Shortcut for SAP systems" dringend benötigte Berechtigungen dennoch zuweisen.

Die Berechtigungsobjekte werden je nach ihren Vorschlagswerten, die für jeden externen Service in den Tabellen USOBT_C sowie USOBX_C gepflegt sein müssen, in die PFCG-Rolle geladen.

Die Webseite www.sap-corner.de bietet viele nützliche Informationen zum Thema SAP Berechtigungen.

Sobald Sie die Aktivitäten, deren Berechtigungsprüfungen Sie benötigen, ausgeführt haben, d. h. mit dem Trace fertig sind, kehren Sie zu Ihrer Anwendung in der Transaktion SU24 zurück und stoppen den Trace über den Button Trace ausschalten.
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