SAP Berechtigungen SAP_NEW richtig verwenden - SAP Stuff

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SAP_NEW richtig verwenden
Welche Vorteile haben SAP Berechtigungen?
Haben Sie schon einmal versucht manuell nachzuvollziehen, wer von den Nutzern in Ihrem SAP-System kritische Berechtigungen besitzt? Je nach Kenntnisstand und Erfahrung nimmt diese Arbeit viel Zeit in Anspruch. Sind zudem Wirtschaftsprüfungen angekündigt, ist der Druck besonders hoch. Denn manuell ist es schwierig, alle Anforderungen in Bezug auf SAP Berechtigungen zu erfüllen.

SAP_NEW stellt ein spezifisches Berechtigungsprofil dar, in dem die konkreten Berechtigungsänderungen zwischen zwei SAP-Releaseständen zusammengefasst sind. Zu unterscheiden ist dabei zwischen der Auslieferung des SAP_NEW-Profils durch SAP und der Generierung einer SAP_NEW-Rolle mit einem dazugehörigen Profil durch Sie als SAP-Kunden (siehe auch den SAPHinweis 1711620). Abhängig von der Vorgehensweise zur Berechtigungsnachpflege kann die Berechtigung SAP_NEW jedem Benutzer in einem Entwicklungs- und Qualitätssicherungssystem unmittelbar nach dem technischen Systemupgrade zugewiesen werden. Ziel ist es jedoch, in der Produktionsumgebung jedem Benutzer möglichst nur Berechtigungen zuzuweisen, die er für seine Geschäftsvorfälle benötigt. Im Umfeld von Upgrades müssen die hierzu korrekten Berechtigungen ermittelt und in entsprechende Berechtigungsrollen integriert werden.
Kundenspezifische Berechtigungen einsetzen
In Ihrem System gibt es inaktive Benutzer? Dies ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko, da diese häufig noch ein Initialpasswort verwenden, sondern erzeugt auch unnötige Lizenzkosten. Es wird immer wieder Benutzer in Ihrem SAP-System geben, die inaktiv sind. Dies kann verschiedene Gründe haben. Beispielsweise kann es sich um Benutzer aus den Managementebenen handeln, die praktisch nicht benutzt werden, weil diese Führungskräfte nicht mit dem ERP-System arbeiten. Auch könnte es sein, dass Mitarbeiter ihren SAP-Benutzer aufgrund eines Positionswechsels nicht mehr nutzen oder dass Externe eine Zeit lang nicht am SAP-System arbeiten. Sie sollten auf alle Fälle dafür sorgen, dass diese inaktiven Benutzer entweder gesperrt oder ungültig werden. Bisher mussten Sie dazu mithilfe des Reports RSUSR200 alle inaktiven Benutzer selektieren und sie dann manuell in die Transaktion SU10 übertragen, um die Sperrung durchzuführen. Dies können Sie nun auch automatisiert durchführen.

Spielen Sie den SAP-Hinweis 1695113 in Ihr System ein. Mit diesem Hinweis werden die Reports RSUSR200 und RSUSR002 um die Selektion verschiedener Benutzersperren oder -gültigkeiten erweitert. Dabei können Sie nun in der Selektion unterscheiden, ob Sie Benutzer mit Administrator- oder Passwortsperren in der Auswahl berücksichtigen oder diese ausschließen möchten. Zusätzlich können Sie im Report RSUSR200 selektieren, ob die Benutzer am Tag der Selektion gültig sein sollen oder nicht. Wählen Sie dazu im Selektionsbild des Reports RSUSR200 im Abschnitt Selektion nach Sperren im Feld Benutzersperren (Administrator) aus, ob Sie die Benutzersperren als gesetzt (01 gesetzt) oder nicht gesetzt (02 nicht gesetzt) selektieren wollen. Dabei werden lokale und globale Administratorsperren berücksichtigt. Auch können Sie im gleichen Abschnitt im Feld Kennwortsperren (Falschanmeldungen) diese als gesetzt (01 gesetzt) oder nicht gesetzt (02 nicht gesetzt) selektieren. Dies bewirkt ein Filtern nach Benutzern, die aufgrund falscher Passwortanmeldungen gesperrt sind und für die eine Passwortanmeldung nicht mehr möglich ist. Diese Selektionskriterien können Sie gemeinsam oder separat auswählen. Alternativ können Sie auch die Option Nur Benutzer ohne Sperren verwenden und zusätzlich im Abschnitt Selektion nach Gültigkeit des Benutzers zwischen Benutzer heute gültig und Benutzer heute nicht gültig wählen.

Berechtigungen können auch über "Shortcut for SAP systems" zugewiesen werden.

SAP_ALL kann automatisch generiert werden, wenn Sie Berechtigungsobjekte transportieren.

Auf www.sap-corner.de finden Sie ebenfalls viele nützliche Informationen zum Thema SAP Berechtigungen.

Im Abschnitt Allgemeine Wartung für Vorschlagswerte sind die Reports SU2X_CHECK_WDY_HEADER zur Registrierung der Headerdaten für externe Services (siehe Tipp 38, »Die Transaktionen SU22 und SU24 richtig verwenden«) sowie SU2X_CHECK_CONSISTENCY zur Konzistenzprüfung (verfügbar über das in SAP-Hinweis 1646692 benannte Support Package) von Vorschlagswerten bezüglich der ausgewählten Berechtigungsobjekte verlinkt.
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